Hier ein paar Berichte und Bilder von unseren Praktikanten und einem Erfahrungsbericht vom Klassenlehrer.

 

Die fünf Tage in der Phoenix haben mir sehr gefallen, da ich nun einen Einblick in verschiedene Handwerkliche Berufe erhalten habe. Außerdem konnte ich feststellen, dass ich handwerkliches Geschick besitze. Die Zeit dort habe ich gut ausgenutzt, um über ein späteres mögliches Berufsfeld nachzudenken.
Und das Essen war spitzenmäßig.

Aziz
17 Jahre

 

Ich absolvierte ein einwöchiges Praktikum bei der Phoenix AG und es war sehr interessant in  einem so großen Betrieb zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln. Wir haben dort hauptsächlich mit dem Stoff „Metall“ gearbeitet und diesen näher kennengelernt. Außerdem haben wir uns bei einer Betriebsbesichtigung angesehen wie die Verarbeitung des Grundstoffes Kautschuk von statten geht. Über die Arbeitsabläufe, die Mischungen und durch harte körperliche Arbeit bis zum Endprodukt. Ich fand unseren Betreuer Herrn Gast äußerst nett und hilfsbereit. Ich könnte mir vorstellen in diesem Betrieb zu arbeiten. Außerdem würde ich gerne noch ein zweites Praktikum bei der Phoenix absolvieren, um noch mehr Erfahrungen zu sammeln.

Ioannis
16 Jahre

 
     

Ich fand das Praktikum bei der Phoenix AG sehr interessant, insbesondere die Arbeit in der Lehrwerkstatt hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe einen sehr guten Einblick in das Arbeitsfeld des Verfahrensmechanikers und in die Verarbeitung von Kautschuk bekommen, in einem sehr guten Betrieb. In der Ausbildungswerkstatt durften wir den Stoff „Metall“ näher kennenlernen und intensiv bearbeiten. Ich könnte mir durchaus eine Ausbildung in diesem Bereich vorstellen

Mehdi
16 Jahre

 

Ich hatte von dem Praktikum so gewisse Vorstellungen, die sich auch erfüllt haben. Die Zeit die ich dort verbracht habe war schön. Ich habe viel über die Herstellung von Werkstücken aus Gummi erfahren und wir selber durften mit Metall arbeiten und u.A. einen Würfel und ein Spielbrett herstellen. Ich würde so ein Praktikum immer wieder machen, da es für mich schön ist mit Werkzeugen und Werkzeugmaschinen zu arbeiten.

Wladislaw
18 Jahre

     

Das Praktikum hatte Ähnlichkeiten mit dem Werkunterricht, den wir in der 8. Klasse in Wilhelmsburg hatten. Es hat mir noch einmal bestätigt, dass ich in einem Handwerksberuf tätig sein möchte. Der Beruf des Tischlers gefällt mir aber besser als die hier möglichen Lehrberufe. Dennoch hat mir das Praktikum sehr gefallen.

Philipp
16 Jahre

 

Wir haben mit der halben Klasse ein einwöchiges Praktikum bei der Phoenix gemacht. Wir haben mit Metall gearbeitet und ich habe einen Würfel hergestellt. Ich wollte auch noch ein Metallspielbrett herstellen, habe es leider zeitlich nicht mehr geschafft. In der Lehrwerkstatt waren wir nicht alleine, sondern mit Auszubildenden der Phoenix und anderen Firmen. Es hat wirklich Spaß gemacht eine Woche an diesem Würfel zu werkeln. Der Ausbilder Herr Gast hat uns zudem die Fabrik für Kautschukverarbeitung gezeigt, was ich sehr interessant fand. Ich kann es mir jedoch nicht vorstellen in so einer Firma zu arbeiten, da es harte körperliche Arbeit ist, und die liegt mir nicht so.

Tomacz
16 Jahre

Praktikumserfahrungsbericht eines Klassenlehrers der zehnten Klasse

Die Phoenix, ominöses Fabrikgelände im Herzen Harburgs. Was wird da eigentlich hergestellt? Massenware für die Ein-Euro-Läden? Wer arbeitet da? Schlechtbezahlte und ungelernte Arbeitskräfte? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Arbeitsplätze an denen man sich vor Schmutz und Gerüchen schützen muss?

Dies sind nur einige wenige Vorurteile, die weitergetragen, ein ganz verzerrtes Bild über dieses Wahrzeichen unseres Stadtteils in den Köpfen der Heranwachsenden zeichnen. Und jetzt dieses Praktikum, eine Woche mit 12 Schülerinnen und Schülern der zehnten Klasse, die fast ihr gesamtes Schulleben in unmittelbarer Nähe dieser Fabrik verbracht haben und in dem Viertel wohnen, welches den Namen der Fabrik trägt...

Unser Ansprechpartner ist Herr Micketeit, der uns diese Woche in der Lehrwerkstatt ermöglicht hat. Dreizehn mal fünf Tage spendiert uns allen die Phoenix ein Mittagessen. Die gesamte Zeit ist der Lehrlingsausbilder Herr Gast für uns zuständig. Freundlich und den Schülerinnen und Schülern zugewandt erklärt er uns die praktischen Tätigkeiten für Auszubildende, macht Betriebsführungen und bringt uns seinen Betrieb nahe. Statt Vorurteilen bleiben nach dieser Woche erstaunte und beeindruckte Schüler zurück.

Eine gute, fundierte und im Vergleich zu vielen anderen Lehren ansprechend bezahlte Ausbildung! Später die Möglichkeit als Facharbeiter angemessen bezahlte und gute Arbeitsplätze in der Fertigung von High-Tech-Produkten zu bekommen!
Ein gut organisierter Betrieb, der sich aus seiner Lehrlingsausbildung seine eigenen Facharbeiter qualifiziert! Produkte, die ein Höchstmaß an Genauigkeit der Werkstoffmischung und Arbeitsschritte erfordern, um in vielerlei Gummiprodukten der High-Tech-Industrie  (z.B. Luftfedern für die Automobilindustrie und Karosserien von Wagons) zum Einsatz kommen zu dürfen, dort zuverlässig und langlebig bestehen, da mehrfach geprüft nur Qualitätsarbeit das Werk verlässt.

Auch mich als gelernten Fluggerätemechaniker der Lufthansa hat das Innenleben dieser Fabrik beeindruckt. Das nicht selbstverständliche Angebot einer intensivierten Zusammenarbeit im Bereich Schule-Betrieb wird von uns dankend angenommen.
Der Kommentar eines Schülers: „Können wir nicht noch eine Woche bleiben?“ ,spricht für sich.

Für jeden, der an der Phoenix vorbei geht, bleibt mir zu sagen: Das Äußere verblasst irgendwann immer, was zählt sind die inneren Werte und die sind bei dieser Fabrik sehr ausgeprägt und zukunftsweisend. Ich hoffe, die oder der eine Schüler/in unserer Schule  wird dies erkennen und ein Teil dieses Innenlebens werden.

T. Witczak

 

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