Projekt "Ausbildungsbrücke" - aktueller Flyer

 

 

 

Der Start ins Berufsleben kann schon mal holprig sein. An der Schule Maretstraße verhindert jetzt das Projekt „Ausbildungsbrücke“, dass Schüler auf diesem Weg ins Straucheln geraten. Von der Berufswahl, der Suche nach dem richtigen Praktikumsplatz, dem Bewerbungstraining bis zur Findung der passenden Lehrstelle – Paten der Ausbildungsbrücke stehen den Schülern zur Seite.
Angestoßen hat das Projekt Heiner Orgass, Lehrer unserer Schule. Er stellte den Kontakt zur bundesweit tätigen Ausbildungsbrücke, einer Initiative der Diakonie, her.

 

Wir suchen dringend weitere Paten. Bei interesse bitte melden.

 

Kontakt: Herr Orgass, Tel: 040 - 428 975 02 (Schulbüro)

Zum Artikel im Elbe Wochenblatt 23.09.2011.

 

Patenmodell in der Schule Maretstraße in Harburg

Mit Hilfe von Herrn Reinhard Klein, von der „ Ausbildungsbrücke“ fand Herr Orgass, Klassenlehrer der Vorbereitungsklasse VK7/8, drei Paten, die Schülern dieser Klasse bei der Praktikumssuche unterstützen wollen.


Reinhard Klein, „Ausbildungsbrücke Hamburg“


Die drei Schüler sind erst ein gutes halbes Jahr in Deutschland. Das  geplante Praktikum ist freiwillig. Die Schüler wollen Einblick in die Arbeitswelt bekommen wie ihre gleichaltrigen Mitschüler in den Regelklassen. Alle drei Schüler lernen fleißig Deutsch und sind erfreulich ehrgeizig.
Die Schüler heißen Olivier, 16, aus Togo, Cassandra, fast 15, aus Portugal und Safiullah, 15, unbegleiteter Jugendlicher aus Afghanistan. Sie interessieren sich für Praktika im Bereich Einzelhandel (Lebensmittel), Hotel und Flughafen.
Die Paten, die über einen Artikel im Harburger „Wochenblatt“ gewonnen werden konnten, sind Herr  von Borstel, Inhaber einer Firma für Solaranlagen, Herr  Jaacks, Maurermeister mit mehrjähriger Arbeit im Entwicklungsdienst in Sambia und Äthiopien und Dr. Shahab Behjat, Unternehmensberater, der auch als Jugendlicher aus dem Iran nach Deutschland immigriert ist.
Auf dem ersten Treffen mit Paten und Schülern am 15.11.2011 in der Schule Maretstraße lernten sich die Teilnehmer kennen. Jeder Schüler bekam einen Paten. Die Paten sind bereit sich regelmäßig mit den Schülern zu treffen. Neben Bewerbungsaktivitäten sind die Paten auch bereit auf die sprachlichen und sonstigen Schwierigkeiten der Schüler einzugehen.

Hilfe bei der beruflichen Orientierung ist gerade bei diesen Jugendlichen sehr betreuungsintensiv und kann von ehrenamtlichen Bürgern zum Teil besser geleistet werden als von Lehrern innerhalb der Institution Schule. Einmal weil die Zeit des Lehrers nicht reicht, zum anderen weil Schüler Lehrern auch gerne einmal aus dem Weg gehen.
Am Ende des ersten Treffens waren die Paten beeindruckt von der Willensstärke der Schüler, die erst eine so kurze Zeit  in Deutschland sind. Die Schüler hatten das Gefühl, dass sie mit ihren Anliegen nicht allein gelassen werden.
Nach mehreren Einzeltreffen zwischen Paten und Schülern ist ein Treffen in der großen Runde am 13. Dezember angesetzt.

von Heiner Orgass
 

 

Mehr Informationen zur "Ausbildungsbrücke" erhalten Sie hier: www.ausbildungsbruecke.de

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